Der Innovations-Transfer-Preis der Petersen-Stiftung
zeichnet zukunftsweisende Projekte und Produkte aus,
die gemeinsam von der Wissenschaft in
Schleswig-Holstein mit der Wirtschaft entwickelt
wurden. Innovationen aus der Wissenschaft sollen durch
die Firmen in verwertbare Produkte transferiert
werden. Auswahlkriterien sind Innovationsgrad,
funktionaler Nutzen und Praxistauglichkeit der
Produkte. Bewerben können sich Personen aus
Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land im
Tandem mit Firmen, wobei die federführenden Personen
namentlich ausgezeichnet werden. Der Preis wurde in
2026 zum vierten Mal nach 2018, 2020 und 2023
vergeben.
Um den Innovations-Transfer-Preis 2026 bewarben sich
28 qualitativ hochwertige Kooperationsprojekte, die
eine große Spannweite an Themen aus den Bereichen
Medizintechnik, Pharmazie, Agrar-, Bio- und
Nanotechnologie, Maschinenbau und Bauwesen,
Meerestechnik sowie Plattformtechnologien abdecken.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der CAU Kiel,
der Europa-Universität Flensburg, des GEOMAR Kiel, der
Hochschule Flensburg, der HAW Kiel, der Universität zu
Lübeck sowie des UKSH, Campus Kiel und Lübeck reichten
gemeinsam mit 28 Firmen ihre innovativen Projekte ein.
Eine hochrangig besetzte Jury vergab einen Hauptpreis
von 20.000 Euro sowie fünf weitere Preise von je 5.000
Euro.
Bildunterschrift (v.l.): Die Jury Claudio Heitkamp
(Geschäftsführer Heitkamp-Beratung), Dr. Joachim Tischler
(Co-Founder bewind GmbH), Prof. Achim Walter
(geschäftsführender Direktor des Kiel Institute for
Responsible Innovation der CAU Kiel), Dr. Anke Rasmus
(Leiterin Zentrum für Entrepreneurship der CAU Kiel),
Prof. Reinhard Koch (Mitglied des Vorstandes der
Petersenstiftung) Dr. h.c. Klaus Wichmann
(Vorstandsvorsitzender der Petersenstiftung), Dr. Felix
Riesenhuber (Produktmanagement Jungheinrich Hamburg).
Nicht im Bild: Jörg Orlemann (Hauptgeschäftsführer der IHK
zu Kiel), Prof. Manfred Schimmler (Vorsitzender des
Kuratoriums der Petersenstiftung), Dr. Arne Schmidt (CEO
bewind GmbH). Foto: Janina Rathje Fotografie.
Die Preise wurden vom Vorstand der Petersenstiftung, Dr.
h.c. Klaus Wichmann (Vorstandsvorsitzender) und Dr.
Christian Zöllner (Geschäftsführer) übergeben.
Der Hauptpreis geht an Dr. Jan Philip Kolb von der Firma Histolution aus Lübeck zusammen mit Dr. Matteo Bonsanto von der Klinik für Neurochirurgie am UKSH, Campus Lübeck für ihr Produkt Histolution Gewebescanner. Bei einer Tumor-Operation muss oft während der OP entschieden werden, ob der Tumor gänzlich entfernt wurde, oder ob am Rand noch Tumorzellen bestehen. Dazu wird Gewebe entnommen und untersucht. Klassische histologische Schnitte werden interoperativ entnommen, gefroren und gefärbt, geschnitten und durch spezialisiertes Personal ausgewertet. Das benötigt oft 30-40 Minuten, und in der Zeit ruht die Operation. Der neu entwickelte multiphotonen-mikroskopiebasierte Gewebe-Scanner unterstützt die Krebs-Chirurgie direkt im Operationssaal, indem digital und ohne aufwändige klassische histologische Gewebeschnitte Tumorgewebe von Nicht-Tumorgewebe innerhalb weniger Minuten unterschieden werden kann. Dadurch reduziert sich die Zeit einer Gewebebewertung während der Operation drastisch um ca. 20 Minuten. Bei ca. 50 Euro je OP-Minute verringern sich die OP-Kosten damit um 1000 Euro. Dieses Medizinprodukt verspricht kürzere OPs und reduzierte OP-Kosten.
Bildunterschrift (v.l.): Dr. Zöllner, Dr. Bonsanto, Dr. Kolb, Dr.Wichmann. Foto: Janina Rathje Fotografie.
Ein weiterer Preis geht an Prof. Rüdiger Schulz und Torben Schierbecker für ihr Produkt AlgenSaat. Torben Schierbecker, Geschäftsführer der Schierbecker Handels GmbH, entwickelte zusammen mit Prof. Schulz vom Botanischen Institut der CAU Kiel ein ökologisches Saatgutcoating auf der Basis von Pflanzenkohle und Mikroalgen. Das Coating verbessert die Startbedingung des Keimlings. Sowohl die Pflanzenkohle aus Knickholz als auch die aus Prozessabwässern von Klärwerken gewonnenen Mikroalgen sind recycelt und ökologisch. Unterstützt wurde die Entwicklung durch Frau Dr. Ruth Gingold, Geschäftsführerin der Aquator gGmbH, welche den Transfer zwischen der Universität und der Firma realisierte.
Bildunterschrift (v.l.): Dr. Zöllner, Dr. Bonsanto, Dr. Kolb, Dr.Wichmann. Foto: Janina Rathje Fotografie.
Ein weiterer Preis geht an Prof. Stefan Schreiber und Dr. Georg Wätzig für ihr Produkt CICR-NAM. Prof. Schreiber von der Klinik für Innere Medizin I des UKSH Kiel entwickelte zusammen mit der CONARIS Research Institute AG einen auf Nicotinamid basierenden Lebensmittelzusatz, der das Darm-Mikrobiom bei Erkrankungen gezielt unterstützt und auch als Arzneimittel angedacht ist. Studien haben eine große Wirksamkeit bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gezeigt. Durch eine spezielle Umhüllung wird der Wirkstoff an genau der richtigen Stelle im Darm freigesetzt, und es gibt eine Reihe von Patenten dazu.
Bildunterschrift (v.l.): Dr. Zöllner, Prof. Schreiber, Dr. Wätzig, Dr. Wichmann. Foto: Janina Rathje Fotografie.
Ein weiterer Preis geht an Prof. Jörg Wiltfang,
Prof. Mattias Heinrich und Dr. Jürgen Lichtenstein
für ihr Produkt EchoScout. Dr. Lichtenstein von der
Firma EchoScout aus Lübeck entwickelte zusammen mit
Professor Wiltfang von der Klinik für Mund-, Kiefer-
und Gesichtschirurgie am UKSH Kiel und Professor
Heinrich vom Institut für medizinische Informatik
der Universität zu Lübeck eine KI-Software, die
dreidimensionale Gewebestrukturen aus 2D Ultraschall
extrahiert. Es werden rein softwarebasiert und ohne
medizinische Vorkenntnisse aus klassischen
Ultraschallbildern präzise 3D-Modelle von Muskeln,
Sehnen und Fett generiert und visualisiert, um z.B.
die Belastung von Muskeln und Gewebe beim Training
im Profisport direkt von Ort aufzuzeigen.
Bildunterschrift (v.l.): Dr. Zöllner, Dr. Lasse Hansen (Entwicklungsleiter EchoScout), Prof. Heinrich, Dr. Lichtenstein, Dr. Wichmann. Foto: Janina Rathje Fotografie.
Ein weiterer Preis geht an die Professorin Katrin
Mahlkow-Nerge und Ties Junge für ihr Produkt
SilageControl. Frau Prof. Mahlkow-Nerge von der HAW
Kiel entwickelte zusammen mit Thies Junge,
Geschäftsführer der Silolytics GmbH, ein
Sensorsystem zur Steigerung der Effizienz von
Ganzpflanzensilage. Das System besteht aus Hard- und
Software und erfasst in Echtzeit die wichtigsten
Parameter beim Einwalzen der Silage durch Sensorik.
Die genaue Kontrolle der Parameter optimiert den
Silageprozess und reduziert erheblich die Kosten der
Silage, die einen relevanten Anteil der Gesamtkosten
der Betriebe ausmacht.
Bildunterschrift (v.l.): Dr. Zöllner, Daniel König (Silolytics), Hanna Vierth (HAW Kiel), Dr. Wichmann. Foto: Janina Rathje Fotografie.
Ein weiterer Preis geht an Professor Rainer Adelung
und Caprice Mohr für ihr Produkt Vakuumgreifer.
Prof. Adelung vom Institut für Materialwissenschaft
der CAU Kiel stellte zusammen mit Caprice Mohr,
Mitbegründerin und Geschäftsführerin der AERO
MATERIALS GmbH, einen neuartigen Vakuumgreifer vor,
der rein elektrisch mit Nanomaterialien arbeitet.
Das nanostrukturierte AERO-Material besteht zu 99,9%
aus Luft, ist aber leitfähig und in eine Hülle mit
nur einem Luftaustritt eingesetzt. Ein elektrischer
Strom erhitzt das Material sehr schnell, wodurch die
Luft sich ausdehnt und aus der Öffnung entweicht.
Beim Abschalten des Stroms kühlt das Material sehr
schnell ab und es entsteht ein Vakuum, mit dem z.B.
Bauteile angehoben werden können. Das ist einmalig,
da der Vakuumgreifkopf rein elektrisch, ohne weitere
mechanische oder pneumatische Elemente, arbeitet.
Bildunterschrift (v.l.): Dr. Zöllner, Prof. Adelung, Caprice Mohr, Dr. Wichmann. Foto: Janina Rathje Fotografie.
Die nachstehenden Projekte wurden von der Jury für die Verleihung des Petersen-Innovations-Transfer-Preises als preiswürdig ausgewählt. Für 2018 und 2020 liegen zudem Broschüren der nominierten Projekte vor.
2023 ging der Hauptpreis an Professor Dr. Christoph
Weber von der Fachhochschule Kiel und Clemens van Zeyl
von der Heimdalytics GmbH Kiel für die Herstellung
eines Batteriediagnosegeräts zur Wiederaufbereitung
von gebrauchten Batteriemodulen. Die beiden zweiten
Preise wurden verliehen für Leistungen auf dem
medizinischen Gebiet. Einer der zweiten Preise ging an
Professor Dr. Rainer Adelung von der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und
Andreas Roth von der Phi-Stone AG Kiel für die
Entwicklung eines antiviralen Wirkstoffes zur
Immunisierung gegen Herpesviren.
Der weitere Preis wurde Professor Dr. Klaus
Brandenburg vom Forschungszentrum Borstel und Dr. Dr.
Karl Mauss von der Brandenburg Antiinfektiva GmbH
Borstel für die Entwicklung eines anti-infektiven and
antientzündlichen Wirkstoffes übergeben. Überreicht
wurden ferner vier Preise für nominierte
Einreichungen.
Rainer Carstens
Prof. Dr.-Ing. Stephan Hußmann
Sören Scholand
Prof. Dr.-Ing. Stefan Müller
Forschungszentrum Borstel
Leibniz Lungenzentrum
GEOMAR (Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel)
Prof. Dr. Anton Eisenhauer
May-Lena Bork
Prof. Dr. Dirk Nowotka
Georg Frischmuth
Prof. Dr.-Ing. Horst Hellbrück
Stephan Senkbeil
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schmidt
Lennart Schulenburg MBA, ppa.
Prof. Dr. Thorsten M. Buzug
Jonas Reinhardt
Prof. Dr. Andre Franke
Dr. Angelika Eule (Geschäftsleitung), Waltertecyard
Arne Georg (Wissenschaftlicher Mitarbeiter), Zoologie, CAU
Rainer Carstens (Geschäftsführer), Westhof Biogemüse GmbH
& Co. KG
Prof. Dr.-Ing. Stephan Hußmann (Projektleiter), FH
Westküste
Sören Jessen (Technical Director), r2p GmbH
Prof. Dr. Dirk Nowotka, Informatik, CAU
Dr. Thomas Ebel, FTCAP GmbH
Prof. Dr.-Ing. Ulf Schümann, FH Kiel
Lennart Schulenburg B.Sc., ppa., VisiConsult GmbH
Prof. Dr. Thorsten M. Buzug (Institutsdirektor),
Universität Lübeck
Dr.-Ing. Rodrigo Lima de Miranda (CEO), ACUANDAS GmbH
Prof. Dr.-Ing. Eckhard Quandt (Leiter des Lehrstuhls),
Materialwiss., CAU
Stephan Senkbeil, sonoware GmbH
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schmidt, Elektrotechnik, CAU
M.Eng. Dipl.-Ing. Dirk Christiansen, NEXTRAGEN Solutions
GmbH
Prof. Dr.-Ing. habil. Tadeus Uhl, Hochschule Flensburg
Dr.-Ing. Iris Hölken (Projektleitung biozidfreie maritime
Anstriche), Phi-Stone AG
Dr. rer. nat. Martina J. Baum, Materialwiss., CAU
Die Stiftung hat im Jahre 2000 einen Preis etabliert, mit dem hervorragende Diplomarbeiten auf den Gebieten der Informatik und Ingenieurwissenschaften an den Universitäten und Fachhochschulen der Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg- Vorpommern sowie im Ostseeraum ausgezeichnet werden.
Der Prof. Dr. Werner Petersen-Preis der Technik wird jährlich als ein Erster und Zweiter Preis jeweils für den Master-/Diplom- Studiengang und den Bachelor-Studiengang vergeben. Er stellt die am höchsten dotierte Auszeichnung für eine Abschlussarbeit eines MINT-Studienganges in Deutschland dar und hat in der Wissenschaftslandschaft Norddeutschlands hohe Anerkennung gefunden. Die eingereichten Arbeiten sollten ein Thema behandeln, das eine hohe industrielle, medizinische, wirtschaftliche oder soziale Bedeutung hat.
Die Preisträger werden in einem aufwändigen Verfahren bestimmt, um somit die besten Bewerber aller teilnehmenden Hochschulen zu ermitteln.
Die Fachbereiche der Informatik und Ingenieurwissenschaften an den Hochschulen der genannten Bundesländer können höchstens je eine Bachelor- und eine Master-/oder Diplomarbeit aus dem jeweiligen Studiengang über die jeweiligen Dekanate einreichen. Die Arbeiten bitten wir als pdf online digital mit Stichtag bis zum 1. November des Jahres einzureichen bei dem Vorsitzenden des dafür eingerichteten Gutachtergremiums
Herrn Prof. Dr.-Ing. Reinhard Koch
Institut für Informatik
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
email:
rk@informatik.uni-kiel.de
Die folgenden Unterlagen bitte ebenfalls in einem pdf zusammenfassen:
Die Arbeit und das begleitende pdf kann per email direkt als zipfile oder über einen link zum download an rk@informatik.uni-kiel.de geschickt werden
Das Gutachtergremium besteht aus einem ehrenamtlich tätigen Kollegium von Hochschullehrern des Fachbereiches an den o.g. Universitäten und Fachhochschulen. Alle Arbeiten werden an allen Mitgliedern des Gremiums verschickt und in gemeinsamer Konferenz besprochen und bewertet. Nach Formulierung der Voten wird dort über die Preisträger abgestimmt.
Die Petersen-Preise der Technik gelten als Gradmesser für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher Hochschulen in den Bereichen Informatik und Ingenieurwissenschaften. Der Erste Preisträger erhält bei der Preisverleihung die Gelegenheit, seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen.
Master: 1. Preis Miriam Ludwig
2.
Preis Sophie Thiele
Bachelor: 1. Preis Per Ole Hoyer
2. Preis Lars Marek
Master: 1. Preis Niklas Frewer
2.
Preis Johannes Diers
3. Preis Carolin Peters
Bachelor: 1. Preis Torben Dörscher
Master: 1. Preis Jonas Olschewski
2. Preis Finn Nußbaum
Bachelor: 1. Preis Henrik Müller
2. Preis Marten Winkler
Master: 1. Preis Christian Kanarski
2. Preis Steffen Schütze
Bachelor: 1. Preis Daniel Mäckelmann
2. Preis Viktor Emanuel Garske
Master: 1. Preis Leonie Basso
2.
Preis Swantje Romig
Bachelor: 1. Preis Patricia Jasmin
Fuchs
2. Preis Justus Börms
Master: 1. Preis Marlin Siebert
2. Preis Patricia Piepjohn
Bachelor: 1. Preis Julia Zindel
2. Preis Folke Rolf
Master: 1. Preis Monty Santaross
2. Preis Roland Haase
Bachelor: 1. Preis Kartrin Brandt
2. Preis Maik Tinken
Master: 1. Preis Jan Reinhold
Bachelor: 1. Preis Johannes Kuprat
Master: 1. Preis Manuel Amersdorfer, 2. Preis Immanuel Böcker, 2. Preis Peter Oppermann
Bachelor: 1. Preis Julius Maximilian
Placzek, 2. Preis Kim-Fabian Wachlin
Master / Diplom: 1. Preis Thorben Kaak, 2. Preis Stephan Vogt
Bachelor: 1. Preis Christin Bald, 2.
Preis Erwin Swiderski
Master: 1. Preis Phillip Durdaut, 2. Preis Gregor Große-Bölting
Bachelor: 1. Preis Deike Fietz, 2. Preis Mats Weinert
Master: 1. Preis Nick Weiss, 2. Preis Michael Brodersen
Diplom / Master: 1. Preis Michael Rethfeldt
Bachelor: 1. Preis Pay Gießelmann
Diplom / Master: 1. Preis Norman Range, 2. Preis Alaa Mourad
Bachelor: 1. Preis Niklas Panten
Diplom / Master: 1. Preis Jan Bajorat
Bachelor: 1. Preis Lars-Michael Wolff
Diplom 2008: 1. Preis Anatol Frick
Diplom 2009: 1. Preis Steffen
Hoffmann
Diplom 2010: 1. Preis Robert Jahns
Mit ihrer im Juli 2009 beschlossenen Exzellenz-Initiative
unterstützt die Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung
Aktivitäten der Christian-Albrechts-Universität Kiel zur
Stärkung wissenschaftlicher Schwerpunkte und herausragender
Profile insbesondere im Bereich der Meereswissenschaften.
Die Stiftung will mit ihrer Initiative zur Profilstärkung am
Wissenschaftsstandort Kiel nachhaltig beitragen. Neben
Förderung und Ausbau der wissenschaftlichen Exzellenz setzt
die Intensivierung der internationalen Kooperation mit
ausgewiesenen Fachzentren einen besonderen Akzent.
Im Rahmen der Initiative können bis zu fünf hochkarätige
Wissenschaftler aus aller Welt vor allem im Bereich der
Meereswissenschaften jährlich für Gastaufenthalte von ca.
sechs Wochen von der Universität eingeladen werden. Die
Umsetzung der Initiative erfolgt am GEOMAR Kiel.
Der Gastaufenthalt umfasst Fachkurse (short courses) für den
wissenschaftlichen Nachwuchs, öffentliche
Vortragsveranstaltungen und die Projektierung gemeinsamer
Forschungsvorhaben mit Kieler Fachkollegen.
Mercator Ocean International, Frankreich
Arizona State University, USA
Columbia University in New York, USA
NIOZ Royal Netherlands Institute for Sea Research
University of New South Wales in Australien
Monash University, Melbourne
Australian National University Canberra, Australien
Universität Potsdam, FU Berlin (GER)
Environmental Research Institute Oxford (GBR)
Ifremer, French Institute for Ocean Science,
Frankreich
Ifremer, Department of Marine Geosciences,
Frankreich
Lamont-Doherty Earth Observatory
Columbia University
Lamont-Doherty Earth Observatory
Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (Bremen)
Geologe beim Institute of Geological and Nuclear
Sciences
(GNS Science) Lower Hutt, Neuseeland
Professor für Geophysik,
The University of Sydney, Australien
Professor für Meeresphysik,
University of New South Wales,
Sydney, Australien
Professor für Klima und Umweltphysik,
Universität Bern, Schweiz
Professor of Aquatic Ecology,
W.K. Kellogg Biological Station,
Michigan State University, USA
Professor of Ocean Sciences,
Nicholas School of Environment,
Duke University, Durham, USA
Professor für Marine Geophysik,
Department of Geology and Geophysics,
University of Hawaii, U.S.A.
Direktor des ARC Centre of Excellence in Ore Deposits
(CODES),
University of Tasmania, Australien
Professorin für Marine Ökologie,
Department of Biology,
Dalhousie University, Halifax, Kanada
Professorin für Geomikrobiologie, Universität Bremen,
Arbeitsgruppenleiterin am AWI, Bremerhaven
und am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie,
Bremen
Professor des Collège de France in Paris,
Vize-Direktor des CEREGE, Aix-en-Provence, Frankreich
Research Scientist, Institute of Marine Science,
University of California
Santa Cruz (UCSC), USA
Senior Scientist,
Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI),
Woods Hole, USA
Professor an der Scripps Institution of Oceanography,
University of California
San Diego, La Jolla, USA
Professor für Marine mineralische Rohstoffe,
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Royal Society University Research Fellow,
Institute of Evolutionary Biology,
University of Edinburgh, Großbritannien
Professorin für Environmental Studies,
Massachusetts Institute of Technology (MIT),
Cambridge, USA
Senior Scientist,
Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI),
Woods Hole, USA
Professor für Meeresbiologie,
Biology Department,
Dalhousie University, Halifax, Kanada
Professor Emeritus of Ore Genesis Geology,
Direktor des Scotiabank Marine Geology Research
Laboratory,
Department of Earth Sciences, University of Toronto,
Kanada
Professor für Ozeanographie und Geologie,
Institute of Earth Sciences,
Hebrew University Jerusalem, Israel
Seit 2014 verleiht die Prof. Dr.
Werner-Petersen-Stiftung vier, bzw. seit 2021 sechs
Nachwuchspreise für hervorragende Promotionsarbeiten
am GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung
Kiel. Damit erfüllt die Stiftung einen zentralen
Stiftungszweck.
Der Doktorandenpreis ist für die weitere
wissenschaftliche Karriere der Ausgezeichneten
insofern von nachvollziehbarer Bedeutung, als er
deren wissenschaftliche Exzellenz belegt. Bisherige
Preisträgerinnen und Preisträger haben bereits einen
anerkannten Ruf in der internationalen
Wissenschafts-Gemeinde.
Die Verleihung des Nachwuchspreises erfolgt
anläßlich der Weihnachtsfeier am GEOMAR; das
Preisgeld beträgt jeweils 2.500 Euro.
Weitere Informationen über Preise und Auszeichnungen
finden Sie auch auf
https://www.geomar.de/zentrum/preise-und-auszeichnungen/nachwuchspreise.
Die bisherigen Preisträger sind:
Dr. Iason Gazis
Dr. Vanessa Stenvers
Dr. Liam MacNeil
Dr. Torsten Frey
Dr. Lara Schmittmann
Dr. Pauline Verdurme
Theresa Barthelmeß
Michael Fuhr
Mareike Körner
Michel Kühn
Wissenstransfer-Preis
Séverine Furst
Austauschstipendium
Tianfei Xue
Dr. Tobias Schulzki
Dr. Gesa Franz
Dr. Marina Khachaturyan
Anna Jegen
Vera Stockmayer
Dr. Angela Stevenson
Dr. Kathrin Busch
Dr. Anabel von Jackowski
Dr. Véronique Juliette Merten
Dr. Yueyang Xia
Michel Kühn
Hendrik Großelindemann
Dr. Florian Petersen
Dr. Yang Yu
Dr. Jahangir Vajedsamiei
Dr. Ross Cuthbert
Dr. Amir Baron
Dr. Rebecca Zitoun
Dr. Nicole Adam
Dr. Martin Thomas Jahn
Dr. Jacqueline Berlicht
Dr. Christoph Böttner
Dr. Christopher Schmidt
Dr. Antje Dürkefälden
Dr. Sebastian Steinig
Dr. Melanie Heckwolf
Dr. Insa Rapp (3. v. li.), Dr. Siren Rühs (2. v.
re.).
Dr. h.c. Klaus Wichmann (Werner Petersen-Stiftung,
li.),
Prof. Dr. Peter Herzig (GEOMAR-Direktor, 2.v.li.),
Dr. Christian Zöllner (Werner Petersen-Stiftung,
re.)
(Foto © Jan Steffen, GEOMAR)
Die vier Preisträger mit dem Vorstand der Werner
Petersen-Stiftung und GEOMAR Direktor Prof. Dr.
Peter Herzig.
(Foto © Jan Steffen, GEOMAR)
Sandro Lubis (Mitte), Franziska Julie Werner
(2.v.r.)
Professor Peter Herzig (GEOMAR-Direktor, li.), Dr.
Martin Skaruppe (2.v.l.),
Dr. h.c. Klaus Wichmann (Werner Petersen-Stiftung,
re.)
(Foto © Jan Steffen, GEOMAR)
Die drei Preisträger Dr. Felicitas Hansen, Dr.
Lionel Alejandro Arteaga Quintero und Dr. Ines
Dumke (v.l. mit Urkunde) mit GEOMAR Direktor Prof.
Dr. Peter Herzig und Vertretern der Prof. Dr.
Werner Petersen-Stiftung.
(Foto © A. Villwock, GEOMAR)
Tian-Yu Chen, Lena Eggers, Kai Schumann und Jan
Taucher
(Foto © GEOMAR)